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Pestel Studie 2005

Praxis-News für Kunden und Gutachter

Pestel Studie 2005

Unter dem Titel „Die  eigengenutzte Immobilie als Säule der Alterssicherung – Bevölkerung.  Rahmenbedingungen. Entscheidungshilfen. Entwicklung bis zum Jahr 2030“ hat das Eduard Pestel Institut für Systemforschung e.V. in Hannover im Auftrag der DSL Bank (Deutsche Siedlungs- und Landesrentenbank – Ein Geschäftsbereich der Deutschen Postbank AG) aktuell eine interessante Studie veröffentlicht.
Die Hauptstudie und 18 Regionalstudien untersuchen die mögliche Wertentwicklung von eigengenutzten  Immobilien bis zum Jahr 2030 im Vergleich zu anderen Anlageformen wie Kapitallebenversicherung oder Aktienfonds. Dabei werden die Einflussgrößen einer möglichen Wertentwicklung wie Einwohner- und  Haushaltszahlen, Wanderungsbewegungen, Zuwanderung sowie  wirtschaftliche Rahmenbedingungen untersucht. Auch finden sich  Prognosen zur langfristigen Entwicklung der Mieten und Kapitalmarktzinssätze.
Wie ich finde eine lesenwerte Informationsquelle nicht nur für Sachverständige, sondern auch für  Immobilienkäufer, Bauherren und Anleger.
Die Studie ist auf  der Homepage der DSL Bank (www.dslbank.de)  wie folgt zu finden:
Hauptstudie
Die 18 Regionalanalysen (gegliedert nach den DSL Bank Niederlassungen) finden sich  hier:
(aktualisiert 11.04.2008): Die Regionalstudien werden von der DSL Bank leider nicht mehr zum freien Download angeboten)
Berlin, Bielefeld, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, München, Münster, Nürrnberg, Schwerin, Stuttgart.
Das Pestel Institut hatte im Jahr 1996 für Furore gesorgt. Die damalige Studie zur Entwicklung der  Plattenbauwohnungen in den Neuen Bundesländern prognostizierte bis zum Jahr 2010 einen rechnerischen Wohnungsüberhang von rd. 950.000 Wohnungen in den NBL. Der Hinweis  an Politik und Wohnungsbaunternehmen sich über langfristige  Abrisskonzepte Gedanken zu machen, stieß damals – zu Zeiten großzügiger staatlicher Wohnungsbauförderung – auf sehr heftige Kritik. Die damaligen Prognosen sind wie vorhergesagt eingetroffen bzw. wurden noch  übertroffen. Heute sind großflächige Abrissmaßnahmen -übrigens wieder staatlich  gefördert – ostdeutsche Realität.

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